Ein MVZ gründen: Ihr Weg zum Erfolg

Beratung und Begleitung von Praxisexpansionen

Die Gründung von (Zahn-)Medizinischen Versorgungszentren [(Z)MVZ] als alternative Praxisstruktur erfährt seit Inkrafttreten des GKV-Versorgungsstärkungsgesetzes (2015) anhaltend wachsende Beliebtheit.

Als Zusammenschluss von Humanmedizinern, Zahnmedizinern oder auch als Ein-Personen-MVZ stellen Medizinische Versorgungszentren eine eigene Organisationsform in der ambulanten Versorgung dar, die bei solider Planung einige Vorteile für Ärzte und Zahnärzte mit sich bringen kann.

    Wer darf ein MVZ gründen?

    • zugelassene Kassenärzte und Vertragszahnärzte
    • zugelassene Kliniken
    • Erbringer nichtärztlicher Dialyseleistungen nach § 126 Abs. 3 SGB V
    • gemeinnützige Träger, die an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmen
    • Kommunen (insb. Landkreise, Städte und Gemeinden)

    Welche Vorteile bietet eine MVZ-Gründung?

    Wer mit seiner Praxis wachsen möchte, wird mittel- bis langfristig über die Gründung eines (Z)MVZs nachdenken, da die Anzahl der Zulassungen je Praxis und Inhaber*in auf drei volle Angestelltenzulassungen beschränkt ist. Die Gründung eines (Z)MVZs hat dabei entscheidende Vorteile gegenüber der Gründung einer Berufsausübungsgemeinschaft (BAG).

    Unterschiede von BAG und MVZ

    Das 2015 erlassene GKV-Versorgungsstärkungsgesetz hob einen wesentlichen Unterschied zwischen einer BAG und einem MVZ auf: Die interdisziplinäre Versorgung durch fachübergreifende Zusammenschlüsse war bis zu diesem Zeitpunkt den Gemeinschaftspraxen vorbehalten. Seither dürfen Mediziner gleicher Fachrichtung auch ein MVZ als ärztliche oder zahnärztliche Kooperationsform gründen.

    Unterscheidungsmerkmale zwischen BAG und MVZ finden sich jedoch in der Rechtsform, der Zulassung und den Anstellungsmöglichkeiten von Ärzten und Zahnärzten. Je nach Berufsordnung der einzelnen Bundesländer ist die Gründung einer Berufsausübungsgemeinschaft oftmals nur als juristische Person des Privatrechts möglich.

    Ärzte oder Zahnärzte, die ein MVZ gründen wollen, haben verschiedene Optionen auf die passende Rechtsform des Unternehmens. (Zahn-)Medizinische Versorgungszentren können demnach als Personengesellschaft (GbR), Partnerschaftsgesellschaft (PartG), eingetragene Genossenschaft, Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) oder in einer öffentlichen Rechtsform gegründet werden.

    Während in Berufsausübungsgemeinschaften jeder Arzt oder Zahnarzt eine eigene Zulassung erhält, wird das MVZ als Ganzes zugelassen. Die MVZ-Gründung setzt voraus, dass der ärztliche Leiter selbst als Vertragsarzt oder angestellter Arzt im MVZ tätig ist. Darüber hinaus bietet ein MVZ im Gegensatz zur BAG die Möglichkeit, eine unbegrenzte Anzahl von Ärzten oder Zahnärzten zu beschäftigen.

    Ein MVZ gründen: Die Potenziale im Überblick

    • Anstellung uneingeschränkt vieler Ärzte bzw. Zahnärzte möglich
    • flexiblere Arbeitszeitmodelle für ärztliche und zahnärztliche Arbeitnehmer
    • keine zahlenmäßige Beschränkung bei Filialbildungen
    • Beständigkeit in der werblichen Außenwirkung auch bei ausscheidenden Ärzten
    • Kosteneinsparungen durch Synergie-Effekte
    • geregelte Nachfolge durch kontinuierliche Nachbesetzung einer (Zahn-)Arztstelle
    • weniger Verwaltungsaufwand für den einzelnen Arzt bzw. Zahnarzt

    Vor der Gründung: Machbarkeit prüfen

    Größe allein ist keine Geschäftsidee

    Die Gründung eines (Zahn-)Medizinischen Versorgungszentrums ist eine komplexe Angelegenheit, die gut geplant und kompetent begleitet werden will. Bevor Sie ein (Z)MVZ gründen, ist zu klären: Was wollen Sie mit der Gründung erreichen? Welche Ziele streben Sie für Ihr Unternehmen und welche für sich ganz persönlich an? Sind Ihre aktuellen Praxispotenziale bereits ausgeschöpft?

    Ein (Z)MVZ birgt interessante Wachstumschancen, aber auch Risiken.
    Der Bedarf steigt in Bezug auf:

    • solide Finanzierung
    • belastbare Managementstrukturen
    • strukturierte Arbeitsabläufe
    • verlässliches Risikomanagement
    • geprüfte Rechtssicherheit
    • u.v.m.

    Mit unserer Machbarkeitsstudie sicher ans Ziel

    Mit dem Instrument der Machbarkeitsstudie analysieren unsere Spezialisten die Potenziale und Risiken Ihres (Z)MVZ-Gründungsvorhabens. Wir kalkulieren die wirtschaftlichen Auswirkungen und erarbeiten optimale Lösungswege für Ihre Zielerreichung.
    Für eine erfolgversprechende Praxisexpansion prüfen wir Standortfaktoren, die Qualität des potenziellen Patientenstamms, bewerten finanzielle Risiken und entwickeln einen exakt auf die wirtschaftlichen Umstände angepassten Finanzplan.

    Neben dem Businessplan zur Existenzgründung werden auch Machbarkeitsstudien als relevante Grundlage zur Kreditvergabe herangezogen. Bei Verhandlungen und Gesprächen mit Kreditgebern stehen wir Ihnen gern unterstützend zur Seite.

    Fundierte Planbarkeit und Sicherheit für Ihre MVZ-Gründungsidee

    Unser Team ermittelt und entwickelt auf Basis einer umfassenden Analyse das passgenaue Gründungskonzept, den exakten Investitions- und Finanzierungsbedarf sowie die nötigen Maßnahmen zur strategischen Markteinführung.

    Wir erarbeiten einen detaillierten Zeit- und Maßnahmenplan für Ihre (Z)MVZ-Gründung, in dem auch anfallende Kosten und Mindestumsatzziele festgehalten werden, um die Zielerreichung nachhaltig messbar zu machen. In Absprache mit Ihrem Steuerbüro berücksichtigen wir zudem bereits in der Planung die – durch die neue Rechtsform anfallenden – Steuerzahlungen. So erhalten Sie eine umfassende Prognose auf die Liquidität.

    Transparenz lohnt sich!
    Eine solide Machbarkeitsstudie verschafft Ärzten und Zahnärzten, die ein MVZ gründen wollen, eine sichere Grundlage für alle wichtigen Entscheidungen – und damit die optimale Basis für eine erfolgreiche und unternehmerisch stabile Zukunft.

    Nutzen Sie jetzt unser Angebot einer kostenlosen Erstberatung!