Anmeldung zur Praxiseröffnung

So wird die Niederlassung zugelassen

Bei der Gründung einer eigenen Arzt- oder Zahnarztpraxis sind einige administrative und behördliche Aufgaben zu erledigen. Planen Sie genügend Zeit vor der Eröffnung Ihrer Praxis ein, um alle notwendigen Voraussetzungen für Ihre Niederlassung zu erfüllen.

Wir haben die sechs wichtigsten Schritte zur Praxisanmeldung hier zusammengefasst:

1. Ärztekammer
Die zuständige Ärztekammer muss in einem Brief über die Praxisgründung informiert werden. Folgende Daten/Unterlagen sind zu nennen bzw. müssen beigefügt werden:

• Adresse der Praxis
• geplanter Tag der Praxiseröffnung
• Gebietsbezeichnung der eigenen ärztlichen Tätigkeit
• geplante Sprechstundenzeiten
• Approbationsurkunde
• Wohnsitzbescheinigung
• Zulassung als Vertragsarzt
2. Gesundheitsamt
Die Praxisgründung muss dem Gesundheitsamt mitgeteilt werden. Setzen Sie dazu ein formloses Schreiben auf, in dem Sie auf den Brief an die Ärztekammer verweisen und fügen Sie diesen als Kopie bei.
3. Versorgungswerk
Informieren Sie das Versorgungswerk in einer formlosen Mitteilung über Ihre Praxisgründung und legen Sie auch hier eine Kopie Ihres Briefes an die Ärztekammer bei.
4. Arztregister
Für die Zulassung als Vertragsarzt ist die Eintragung ins Arztregister nötig. Dafür braucht man:

• Approbationsurkunde
• Geburtsurkunde
• Nachweis über die ärztliche Tätigkeit
5. Zulassungsantrag
Für den Antrag auf Zulassung ist der Eintrag im Arztregister Voraussetzung. Folgende Unterlagen sind für den Antrag auf Zulassung einzureichen:

• formloses Schreiben mit dem Ort des Vertragsarztsitzes und der Arztbezeichnung
• Auszug aus dem Arztregister
• Bescheinigung über die ärztliche Tätigkeit
• Lebenslauf
• Polizeiliches Führungszeugnis
• Erklärung über die zum Zeitpunkt der Antragstellung bestehenden Dienst- und Beschäftigungsverhältnisse
• Erklärung, ob innerhalb der letzten fünf Jahre eine Rauschgift- oder Trunksucht bestand oder besteht
6. Weitere Benachrichtigungen müssen erfolgen an
• das Finanzamt, zur Anmeldung der selbstständigen Tätigkeit
• die gesetzliche Krankenkasse, um Personal anzumelden
• die Berufsgenossenschaft, um Helferinnen anzumelden
• den TÜV, zur Abnahme eines Röntgengerätes