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Apotheke in der Krise – lohnt sich eine Sanierung?

Ein aktuelles Fallbeispiel aus der Praxis

Eine Apothekeninhaberin beauftragte Kock + Voeste mit der Erstellung einer Fortführungsprognose. Auffällig war eine seit Längerem anhaltende und schleichend wachsende Verschuldung.

Analysieren.
Kock + Voeste überprüfte die Entwicklung sämtlicher Kennzahlen im Apotheken- und Privatbereich.

Die Analyse ergab folgende Ergebnisse:
•    Der Standort weist eine unterdurchschnittliche Apothekendichte auf.
•    Die Personalkostenquote ist überdurchschnittlich.
•    Der Warenumschlag sowie die Lagerdauer von Waren ist günstiger als in Vergleichsapotheken.
•    Der Anteil der GKV-Umsätze liegt auf einem unterdurchschnittlichen, der PKV-Anteil hingegen auf einem überdurchschnittlichen Niveau.
•    Die Apotheke erreicht nur eine Marktausschöpfung von 80 %.
•    Leibrentenzahlungen sind aus der Apotheke nicht zu finanzieren.

Die Analyse der leistungswirtschaftlichen Verhältnisse und Produktivität ergab Einsparpotenziale im privaten Bereich sowie Potenzial zur Umsatzerhöhung im Bereich der Apotheke.
 
Optimieren.
Um die finanzielle Lage der Apotheke zu sichern, wurden neben der Einbringung unabgetretener Rücklagen, der Aufrechterhaltung der KK-Linie und der Prolongierung von Darlehen von Kock + Voeste gezielte Optimierungsmaßnahmen im privaten wie unternehmerischen Bereich der Apotheke eingeleitet:
 
•    Einstellung nicht erbringbarer Leibrentenzahlungen + Begleitung der dazu nötigen Gespräche in der Familie und auf Ämtern
•    regelmäßiger Widerspruch gegen dynamische Erhöhungen der Versicherungsbeiträge
•    Budgetierung der Privatentnahmen per Dauerauftrag + Einführung eines Haushaltsbuchs
•    Kommunikationstraining des Apotheken-Teams
•    konsequenter Auf- und Ausbau von Marketingaktivitäten, wie die Einführung eines Kundenbindungssystems und offensive Beschilderung in der Umgebung
•    regelmäßiges Controlling des Erfolgs

Gewinnen.
Die Apotheke verzeichnete innerhalb weniger Wochen eine Gewinnsteigerung von 35.000 Euro. Die Darlehen wurden der Liquidität entsprechend angepasst. Bereits drei Monate nach dem Erstgespräch erreichte die Apotheke die vereinbarten Umsatzziele und so die Konsolidierung. Um die weitere positive Entwicklung auch nachhaltig zu verankern, begleitete Kock + Voeste die Apotheke im Controlling für den Zeitraum von zwei Jahren.

Fazit:
Apotheken verfügen häufig über Entwicklungspotenziale. Mit unserem Fachwissen stehen wir Ihnen als unabhängiger und zuverlässiger Partner beratend zur Seite. Machen Sie den Potenzialcheck und nutzen Sie unser kostenloses Erstgespräch. Es lohnt sich!