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Theorie muss nicht immer grau sein – Gemeinsam auf Erfolgskurs

02 2013 19

Mitarbeiter mit konstruktiver Kritik motivieren

Stephan Kock und Ute C. Amting, KOCK + VOESTE GmbH

Berlin/Schwaan-Waldeck. Der Erfolg eines Unternehmens ist die Summe der Erfolge aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – So einfach die Formel auch ist, so häufig wird sie noch immer in den Führungsetagen unterschätzt. Neben dem fachlichen Know-how ist dabei die Kommunikationsfähigkeit der Führungskräfte zentral. Anerkennung zu schenken und motivierend auf sein Team einzugehen, ist das eine. Das andere aber ist, Kritik zu üben, dort, wo es notwendig ist. Wie aber bringe ich Kritik konstruktiv an, ohne dabei zu demotivieren? Wie kritisiere ich, wenn ich zudem mit der zu kritisierenden Person befreundet bin? Darf das dann überhaupt sein?

Diesem Fragenkomplex haben sich die Führungskräfte der Fachklinik Waldeck vor kurzem in einem zweitägigen, von KOCK + VOESTE speziell für Klinik-Führungskräfte entwickelten Vertiefungsseminar gestellt. Stephan Kock, Geschäftsführer der KOCK + VOESTE GmbH, brachte zusammen mit der Beraterspezialistin Ute C. Amting, Prokuristin und Partnerin der Firma, neben gezielten Trainingseinheiten ganz pragmatische Leitfäden mit. Für den Ablauf von Kritikgesprächen gibt es beispielsweise einen Sieben-Punkte-Plan. „Einen klaren, einfach zu merkenden Plan zu haben ist deshalb wichtig“, so Stephan Kock, „weil Kritik zu üben den meisten Menschen weder beruflich noch privat leicht fällt. Kommen persönliche Beziehungen mit ins Spiel, so wird dies noch zusätzlich als sehr erschwerend empfunden.“
Der Ablaufplan sieht zunächst einen positiven, aber kurzen Gesprächseinstieg vor. Dann wird der negative Umstand geschildert. „Das sollte möglichst neutral geschehen“, so Kock weiter, „und kann bspw. eingeleitet werden mit ‚Es entspricht nicht dem, was wir vereinbart haben, dass …‘“ Im dritten Schritt wird die persönliche Verhaltensbewertung des anderen erfragt. Schritt vier gibt der Selbstbewertung Raum. „Hier wird der Kritisierte zugeben müssen, dass das Verhalten nicht angemessen war und das braucht ein bisschen Platz.“, betont Kock. Der fünfte Schritt sieht das Aussprechen von Anerkennung für das Eingeständnis vor. Schritt sechs klärt die konkrete Zielsetzung, wie das Problem gelöst wird. „So wird das unangenehme Gespräch konstruktiv zum Abschluss gebracht: Störendes ist ausgesprochen und das Problem wird lösungsorientiert behandelt.“, erläutert Kock. Im letzten Schritt erfolgt die schriftliche Zusammenfassung des Gesprächs und Rückbestätigung durch den Mitarbeiter.

KOCK+VOESTE, seit über 22 Jahren Marktführer unter den Beratern für Heilberufe, ist bundesweit für besonders anschauliche und gezielte Seminare und Trainings bekannt. „Theorie muss nicht immer grau sein!“, ist häufig eine begeisterte Notiz in den Feedbackbögen der inzwischen über 30.000 Teilnehmenden.

„Wir setzen wiederholt auf die Unterstützung von KOCK + VOESTE“, so Dr. Susan Wende, die Qualitätsbeauftragte der Klinik Waldeck, „weil wir nicht nur die Erfahrung gemacht haben, dass unsere Führungskräfte die Trainings gerne annehmen, sondern auch sofort in ihren Klinikalltag integrieren. Wir haben verstanden, dass wir nicht nur externe sondern auch interne Kunden haben: unsere engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“ Das überregional bekannte Zentrum für medizinische Rehabilitation gibt bereits seit Langem seine Erfahrungen im Rahmen von wissenschaftlicher Lehre, praktischer Ausbildung von Fachkräften sowie Beratungsarbeit weiter und steht im Ruf besonders innovativ zu sein.