Detailansicht
Detailansicht

Qualifizierte Aus- und Weiterbildungsangebote haben hohen Stellenwert

03 2013 14

Sächsische Landesärztekammer setzt bei Ausbildung von Medizinischen Fachangestellten auf Spezialisten

Berlin/Dresden - Marktführer Kock + Voeste bildet im Auftrag der Sächsischen Landesärztekammer angehende Fachwirte für ambulante medizinische Versorgung aus. Die Beraterspezialisten aus Berlin machen in Dresden fit im Modul „Betriebswirtschaftliche Praxisführung“. In berufsbegleitenden Seminaren lernen die Teilnehmer, dass SMART nicht nur eine Automarke, sondern eine Regel zur Planung von Verbesserungen in Unternehmensabläufen ist.

Mit einem Marktvolumen von 260 Mrd. Euro ist der Gesundheitssektor heute der größte Wirtschaftszweig in Deutschland. Trotz der allgemeinen Einschätzung, dass das Gesundheitssystem marode ist und seine Reform eine der größten Bewährungsproben der Politik darstellt, bleibt der deutsche Gesundheitsmarkt Studien zufolge auch weiterhin auf Wachstumskurs. Dem einher geht der Zuwachs an neuen wirtschaftlichen Modellen, die teilweise auch in Zusammenarbeit mit den Krankenkassen entstehen. Qualifiziertes Personal ist dringend gesucht. Die Erwartungen an dieses sind zugleich deutlich gestiegen: von Terminkoordination über Gesprächsführung bis hin zu Beschwerdemanagement - all dies steht heute auf der Wunschliste der Ärzte. So stehen auch Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen vor neuen Herausforderungen mit besten Karrieremöglichkeiten.

Optimale Aus- und Weiterbildung ist das „A“ und „O“ jeden Berufes. „Wir sind froh“, so Michael Schulte Westenberg, Hauptgeschäftsführer der Sächsischen Landesärztekammer, „dass wir gerade für das so essenzielle Modul der Betriebswirtschaft die Kock + Voeste GmbH gewinnen konnten!“ Die bundesweit agierenden Beraterspezialisten für die Heilberufe blicken auf mehr als 20 Jahre und über 8.000 erfolgreiche Mandate, und stehen im Ruf, auch trockene Theorie immer sehr anschaulich und praxisnah zu vermitteln.

Fachwirte und Fachwirtinnen für ambulante medizinische Versorgung arbeiten hauptsächlich in Arztpraxen, Krankenhäusern, medizinischen Labors, Rehabilitations- und Gesundheitszentren oder betriebsärztlichen Abteilungen von Unternehmen. Darüber hinaus sind sie in Altenheimen, in universitätseigenen Labors oder in Forschungseinrichtungen von Pharmalabors sowie im Bereich der öffentlichen Verwaltung tätig. Die Zusatzausbildung richtet sich vor allem an Medizinische Fachangestellte (MFA) oder Arzthelferinnen mit abgeschlossener Ausbildung.

Das ein bis zwei Jahre dauernde Weiterbildungsangebot umfasst ein breites Spektrum: von Patientenbetreuung über Informations- und Kommunikationstechnologien bis hin zur betriebswirtschaftlichen Praxisführung. Weitere Informationen zu der Aufstiegsfortbildung erhalten Sie bei der Sächsischen Landesärztekammer, Frau Marx, Tel.: 0351 - 8267309. E-Mail: mfafortbildung(at)slaek.de